Was zählt alles zum Innenausbau?
Zum Beispiel Wände und Verkleidungen, Einbauten nach Maß und Sonderlösungen wie eine freitragende Treppe. Wo genau der Innenausbau aufhört und der Möbelbau anfängt, ist Auslegungssache. Entscheidend ist, was in Ihren Räumen entstehen soll.
Warum lässt sich Innenausbau schwer pauschal beziffern?
Weil kaum ein Projekt dem anderen gleicht. Beim Bodenlegen gibt es zumindest eine Fläche als gemeinsame Größe, beim Innenausbau nicht einmal das. Der Umfang, die vorhandene Bausubstanz und der Anteil an Maßarbeit schwanken so stark, dass eine Pauschale mehr verschleiern als erklären würde.
Übernehmen Sie auch die Planung?
Ja, ich plane handwerklich mit, sage Ihnen offen, was machbar ist, und stimme die Umsetzung mit Ihnen ab. Einen Architekten ersetzt das nicht, wenn Sie eine Baugenehmigung brauchen. Für alles, was sich handwerklich lösen lässt, reicht es.
Arbeiten Sie mit anderen Handwerksbetrieben zusammen?
Ja. Wenn Strom, Wasser oder Heizung betroffen sind, stimme ich mich mit dem jeweiligen Fachbetrieb ab. Wichtig ist, das früh zu klären: Manches muss fertig sein, bevor eine Wand geschlossen wird, sonst muss sie später wieder auf.
Was ist im Altbau anders?
Dort ist selten etwas gerade oder genormt. Wände stehen schief, Decken haben sich abgesenkt, Maße weichen von Raum zu Raum ab. Jedes Teil wird deshalb einzeln eingepasst. Das ist gut machbar, gehört aber vor der Zusage auf den Tisch, weil es den Aufwand spürbar bestimmt.
Sind auch ungewöhnliche Sonderprojekte möglich?
Ja, zum Beispiel freitragende Treppen oder individuelle Maßlösungen, je nach Absprache und Machbarkeit vor Ort. Beschreiben Sie einfach, was Ihnen vorschwebt, dann sage ich Ihnen offen, ob und wie es umsetzbar ist.
Wie läuft ein Innenausbau zeitlich ab?
Am Anfang stehen das Ausmessen vor Ort und die Abstimmung, danach folgen Materialbestellung und die eigentliche Arbeit. Bei Anfertigungen nach Maß vergeht zwischen Zusage und Baubeginn etwas Zeit, weil die Teile erst hergestellt werden müssen. Den Zeitrahmen bekommen Sie vor dem Start genannt, nicht mittendrin.